SGAG wie weiter - Retraite / Quel avenir pour la SSGA ?
Samstag, 2. Oktober 2010
Der Vorstand machte sich Gedanken, wie sich die SGAG weiter entwickeln sollte. Um all die vielen Möglichkeiten etwas zu fokusieren, haben wir am 2. Oktober 2010 einen halben Tag mit der Diskussion neuer Ideen verbracht.

Die kleine, aber farbige Tischrunde. Philipp Bachmann, Hans-Rudolf
Egli, Jürg Suter, Barbara Vettiger, Christine Doerfel (Mütze).
SGAG-Retraite
Anwesend waren Philipp Bachmann, Christine Doerfel, Hans-Rudolf
Egli, Bruno Strebel, Thomas Specker, Barbara Vettiger, Pierre
Walther. Von verschiedenen Mitgliedern erhielten wir auch Statements
per Mail:
Martin Baer, Bruno Käufeler, Henri Leuzinger, Jürg Schenker, André Schenker, Thomas Gutermann.
Ziel der Retraite war es ja, Möglichkeiten, Stimmungen, Engagement usw. bezüglich SGAG-Zukunft zu erforschen.
Angesichts der kleinen Gruppen verzichteten wir auf eine Aufteilung und
bildeten am grossen Tische eine freie Gesprächsrunde.
Nach einer kleinen, nicht voll systematischen Auslegeordnung tauschten
wir uns mehr oder eher weniger konsequent entlang der fünf
Themengruppen aus: 1. Verbandslandschaft
2. Mögliche Angebote der SGAG nach aussen
3. Interne Veranstaltungen
4. Medien
5. Konkrete Aktionen

Die andere Seite des runden Tischs mit Bruno Strebel und Pierre Walther.
Diskussion
Relativ bald konzentrierte sich
die Diskussion auf die Stärken und Schwächen der SGAG
und auf die besonderen Werte oder Leitgedanken, die anwendende
GeographInnen vertreten.Als Stärken der SGAG traten hervor:
- Die Vernetzungsmöglichkeiten
- Informationsdrehscheibe. Hier v.a. die GeoAgenda mehrfach genannt.
- Die Möglichkeit, eine fachlich weniger enge Vertretung neben den übrigen Fachverbänden zu bieten
- Der SGAG-Preis
Als Schwächen der SGAG wurden erkannt:
- geringe Recourcen, organisatorisch, aber auch finanziell
- nicht so gute Medienverankerung
- Fehlen einer regeren internen Austausches
Die für anwendende GeographInnen wesentlichen besonderen Werte
oder Leitgedanken führten natürlich zu
ausgedehntesten und verschlungenen Ausführungen, angefangen
bei Forschungslogik und Methodologie bis hin zur Arbeitsmarktsituation.
Im Nachhinein erscheinen besonders wichtig:
- Interdisziplinarität und Fähigkeit, komplexe, vernetzte Problemfelder zu bewältigen
- Orientierungswissen
- Problemfelder werden über grossen Massstabsberereich hinweg gesehen
Allmählich schälten sich auch thematische
Schwerpunkte heraus, bei denen neue konkrete Aktionen möglich
scheinen und wo die SGAG etwas besonderes bieten kann:
- Information über Berufsbilder, Berufsalltag von GeographInnen
- Ausbildungsunterlagen aus der Praxis.
- Stellungnahmen
Etwa um die Kaffee-und-Kuchen-Zeit gelang es uns, einige konkretere
Aktionen zu definieren. Natürlich ist eine so kurze
Diskussionszeit erst ein Anfang und vieles muss erstmals ausprobiert
werden.
Ergebnisse und konkrete Aktionen
- Eine Auflösung der SGAG wird nicht in Betracht gezogen.- Der SGAG-Preis wird selbstverständlich weitergeführt.
- Zu Berufsbildern, Berufsalltag sollten wir versuchen, direkte Infos zu bieten und/oder Material zu schaffen. Dies soll auch mit der Facebook-Gruppe geschehen.
Hier kam auch das Anbieten von Praktikumsplätzen ins Gespräch
- Zwecks regerem Austausch usw. wird eine Facebook-Gruppe gegründet (P. Walther)
- Bei Ausbildungsunterlagen aus der Praxis hat B. Vettiger eine konkrete Anfrage gemacht.
- Stellungnahmen sollen und können gemacht werden. Dazu fehlt noch eine fixere, "selbstlaufende" Struktur. Eine erste Stellungnahme konnte aber schon organisiert werden.
- Um unsere eigene Orientierung und den Auftritt nach aussen zu verbessern, wollen wir versuchen, einige Schlüsselbotschaften zu formulieren. Dies geschieht per Kreismail.
- Die Webseite soll stärker als Austauschinstrument benutzt werden und dazu technisch und inhaltlich angepasst werden. Das wird einige Zeit dauern.
- Wir wollen unsere finanziellen Recourcen stärken. Dazu zunächst die Kosten der Jahresversammlung etwas abbauhen (Essen) und mittelfristig den Jahresbeitrag erhöhen.
Thomas Specker