SGAG Vernehmlassung - Raumkonzept Schweiz - 2011
Zur Zeit findet durch das ARE eine Vernehmlassung zum Raumkonzept Schweiz statt. Dies SGAG soll sich daran beteiligen - und versucht dies auch. Der Termin für die Stellungnahme ist Ende Juni 2011.

Ausschnitt
aus der Karte 2 des Raumkonzeptes: Siedlungen nachhaltig
weiterentwickeln, die Vielfalt der Landschaften erhalten. (ARE,
Kaumkonzept Schweiz, Karte 2)
Rolle der SGAG
Unser Mitglied H. R. Egli hat sich bereit erklärt, zu einer
Stellungnahme der SGAG erste Schritte zu unternehmen. In Koordination
mit den 'akademien-schweiz' hat er einen ersten Entwurf verfasst. Es
gilt nun, diesen zu erweitern, zu verfeinern und dann innerhalb der
SGAG kurz zur Diskussion zu stellen.
Wer sich an dieser Vernehmlassung beteiligen möchte, soll mit mir
Kontakt aufnehmen. Für fachlich-inhaltliche Fragen kann man sich
auch an H. R. Egli wenden.
Willkommen sind auch lange oder ganz kurze Stellungnahmen zum ganzen
oder zu einzelnen inhaltlichen Punkten der Vernehmlassung - am besten
per Mail an mich. Noch willkommener wäre die Gründung einer
kleinen Arbeitsguppe!
Raumkonzept
Das Raumkonzept schlägt ein Planen und Handeln in zwölf
überregionalen 'Handlungsräumen' vor: vier
grossstädtisch geprägte (Zürich, Basel, Bassin
Lémanique und die Hauptstadtregion), fünf klein- und
mittelstädtisch geprägte (Luzern, Città Ticino,
Jurabogen, Aareland, Nordostschweiz) sowie drei alpin geprägte
Handlungsräume (Gotthard, Südwestschweiz und
Südostschweiz).
Aus fünf allgemeinen Zielen werden sieben Strategien abgeleitet.Die fünf Ziele sind:
Qualitäten fördern - Natürliche Ressourcen schonen -
Mobilität steuern - Wettbewerbsfähigkeit stärken -
Soidarität leben.
Die daraus abgeleiteten Strategien sind:
Zusammenarbeit und Partnerschaften pflegen - Mit einer polyzentrischen
Raumentwicklung wettbewerbsfähig bleiben - Siedlungen nachhaltig
weiterentwickeln - Vielfalt der Landschaften erhalten und daraus Nutzen
ziehen - Verkehrsinfrastruktur und Raumentwicklung aufeinander
abstimmen - Energieversorgung und Raumentwicklung aufeinander abstimmen
- Das Raumkonzept mit den europäischen Entwicklungsvorstellungen
abstimmen.
Als Beispiel oben die Karte "Siedlungen nachhaltig weiterentwickeln -
Vielfalt der Landschaften erhalten und daraus Nutzen ziehen ".
Die Vernehmlassung
Die Vernehmlassung wird durch einen Fragebogen mit 6 Fragen etwas
vorstrukturiert, was nicht heisst, dass man sich unbedingt genau daran
halten müsste. Sie bieten aber einen guten Einstieg ins Thema:
1. Ist das Raumkonzept ein geeigneter Orientierungsrahmen, um die
zukünftigen Herausforderungen der Raumentwicklung gezielt und
wirkungsvoll angehen zu können?
2. Unterstützen Sie die fünf Ziele des Raumkonzepts (Kapitel
2)? Fehlen zentrale Aspekte, die durch diese Ziele nicht abgedeckt sind?
3. Antworten die Strategien in Kapitel 3 auf die zentralen
Herausforderungen der zukünftigen Raumentwicklung? Fehlen zentrale
Aspekte, die durch den Entwurf nicht abgedeckt sind?
4. Antworten die strategischen Stossrichtungen in den
Handlungsräumen in Kapitel 4 auf die zentralen Herausforderungen
Ihres Raumes? Fehlen zentrale Aspekte, die durch den Entwurf nicht
abgedeckt sind?
5. Unterstützen Sie die Empfehlungen im Kapitel 5 „Gemeinsam
handeln“? Sind sie vollständig oder braucht es noch
zusätzliche Empfehlungen?
6. Sind Sie bereit, im Rahmen Ihrer Kompetenzen und Möglichkeiten
zur Umsetzung des Raumkonzeptes beizutragen? Welche konkreten
Massnahmen können Sie sich dabei vorstellen?
Neben den Von H. R. Egli schon vorformulierten
grundsätzlichen Erwägungen könnte sich die SGAG
allenfalls auf ein - zwei besondere Punkte konzentrieren, die
eben gerade nicht im Fragekatalog angesprochen werden.
Thomas Specker